Wetterstation - Lage und Technik
 




 
 
Geographische Lage 
Die Wetterstation befindet sich im Peiner Vorort Vöhrum. Peine ist eine im südöstlichen Niedersachsen gelegene Kleinstadt mit zirka 50.000 Einwohnern. In jeweils 30 - 40 Kilometer Entfernung befinden sich im Westen Hannover und im Osten Braunschweig. Im Norden ist die Stadt an die A2 angebunden, im Süden befindet sich der Mittellandkanal. Der Ortsteil Vöhrum befindet sich ungefähr 4 Kilometer westlich des Stadtkerns und hat zirka 8.000 Einwohner. Die Wetterstation selbst ist im Osten des Ortes im Garten / auf dem Dach (Anemometer) eines Reihenhauses gelegen. Nach Nordosten schliesst sich, nach nur wenig geschlossener Bebauung, das Naturschutzgebiet Fuhsetal an, durch welches der gleichnamige Fluss Fuhse fliesst. Nach Südosten geht die geschlossene Bebauung fliessend in den Peiner Ortsteil Telgte über, südwestlichich folgen, nach zirka 600 m weitestgehend geschlossener Bebauung, landwirtschaftlich genutzte Flächen. Im Nordwesten befindet sich über eine Strecke von zirka 2 Kilometern der eigentliche Kern des Ortsteils Vöhrum.  
Koordinaten der Station: 52 Grad 20' 01" N / 10 Grad 11' 29" O; Meereshöhe: 65 m 
 
Technik der Station 
Im Zeitraum von Januar 2008 bis Juni 2012 erfolgten die Messungen mit einer Wetterstation Modell "Nexus" der Firma TFA. Der Thermo - Hygro -Sensor befand sich in einer selbst gefertigten Wetterhütte aus Holz, welche verhinderte, dass der Sensor direkt von der Sonne beschienen wird, in einem Südgarten in einer Höhe von 2 Meter über dem Erdboden. Auf der Wetterhütte war der Regenmesser montiert. Dieser war mittels eines grossen Trichters derart modifiziert worden, dass sich die Auflösung von 0,7 mm auf 0,1 mm verbessert hatte. Das Anemometer war in zirka 10 m Höhe auf dem Hausdach montiert und überragte den Giebel um zirka 2 Meter. 
Im Juni 2012 wurde die Nexus durch eine Wetterstation der Firma Davis, Modell "Vantage Pro 2 Aktive Plus" ersetzt. Diese zeichnet sich gegenüber der "Nexus" durch eine höhere Messgenauigkeit, höhere Uebertragungsdichte und zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten aus. Der Thermo - Hygro - Sensor befindet sich nunmehr in einem Strahlungsschutzgehäuse in einer Höhe von 2 Metern über dem Erdboden, unweit der ehemaligen Wetterhütte. Der Strahlungsschutz wird 24 Stunden am Tag mittels eines integrierten Ventilators belüftet, so dass sich in diesem, insbesondere bei starker Sonneneinstrahlung, keine Luft stauen kann, sondern stets die tatsächliche Lufttemperatur ermittelt wird. Oberhalb des Strahlungsschutzes befindet sich der Regenmesser. Niederschlag wird hier mit einer Auflösung von 0,2 mm gemessen. Im Winter ist der Trichter des Regenmessers beheizt, so dass auch bei Schneefall eine Niederschlagsmessung erfolgen kann. Seitlich des Regenmessers befinden sich ein Solarstrahlungs- und ein UV - Sensor. Diese sind in den Wintermonaten morgens und abends aufgrund der tiefstehenden Sonne durch Nachbarhäuser zeitweilig abgeschattet. Das Anemometer befindet sich an derselben Stelle wie früher das Nexus - Anemometer, in ungefähr 10 Meter Höhe auf dem Hausdach. Windböen werden nunmehr aber alle 2,5 Sekunden und nicht mehr nur alle 11 Sekunden erfasst. Seit September 2013 werden zudem auf einer kleinen, von Bewuchs freigehaltenen Beetfläche Bodentemperaturen ermittelt. Die Messungen erfolgen 5 cm oberhalb des Erdbodens sowie 5, 10 und 20 cm unterhalb der Erdoberfläche mit einer Auflösung von 0,5 - 0,6 Grad Celsius.